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Auf dem Hintergrund des systemisch-lösungsorientierten
Beratungsan-
satzes begleite und unterstütze ich Einzelpersonen, Paare und Familien
im Entdecken und Umsetzen von neuen Perspektiven.
In diesem Entwicklungsprozess erkunden wir hinderliche Verhaltens-
muster und verabschieden diese. Dabei fragen wir uns, was zu tun ist,
damit sich unsere Beziehungen oder unser Verhalten zum Besseren
verändert. Mit den vorhandenen Stärken und Ressourcen definieren wir
neue Handlungsstrategien und begegnen so einem neuen, tragenden
Gleichgewicht z.B. zwischen Arbeitslasten, Rechten und Pflichten,
Freude und Vergnügen usw.
Die Zielsetzung ist es, stagnierende Entwicklungsprozesse wieder
gemeinsam in Gang zu bringen, indem wir vorhandene, systemei-
gene Kräfte und Möglichkeiten aktivieren und unterstützen.
Zu Beginn unserer Beratung erkunden wir gemeinsam Ihre Verände-
rungswünsche und Ziele und legen sie fest. Diese werten wir nach
3 - 5 Sitzungen aus und überprüfen sie. Oft können wir feststellen,
dass bereits durch die Verbesserung der Kommunikation die Bezie-
hung untereinander (Paare oder Familien) positiver erlebt wird.
Definition
systemische Beratung und Therapie
"Systemisch" auf menschliche Beziehungen angewandt bedeutet:
Statt eingleisiger (linearer) Ursache-Wirkungs-Folgen erkennen wir zirku-
lär vernetzte Ursache-Wirkungs-Ketten. Einfacher gesagt: Das Tun des
einen erweist sich als das Tun des andern.
Prof. Helm Stierlin, Heidelberger Familientherapeut |
Zentral an der systemischen Therapie bzw. Paar- und Familientherapie ist die "systemische", also vernetzte Betrachtungsweise des Geschehens.
Auf dieses vernetzte Denken weisen ursprünglich Wissenschaftler wie
Gregory Bateson und Paul Watzlawick hin. In der Paar- und Familien-
therapie wird das "System" unter anderem darauf hin angeschaut, wel-
che Regeln es hat, wie es sich abgrenzt nach Innen und Aussen, wie
mit Macht umgegangen wird und welche Symptome bestehen.
Im Vordergrund der Aufmerksamkeit steht die Beziehung zwischen den Personen und der Art und Weise ihres Umgangs miteinander. Verdeckte und offene Konflikte werden angesprochen und zu verstehen versucht. Miteinander werden befriedigendere Beziehungsmöglichkeiten entwickelt.
Wenn eine Veränderung erreicht werden soll, ist dies nicht nur über eine
einzige Person möglich, (Sündenbockdenken), sondern verlangt Zusam-
menarbeit und Veränderungen aller Beteiligten.
VPZ, Verband der Psychotherapeutinnen und -therapeuten
der Zentralschweiz |
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